Die Geschichte der Ballhäuser
Schon seit dem Jahre 1600 existieren überall auf der Welt Ballhäuser. Zu früheren Zeiten wurden im Ballhaus überwiegend klassische Musik gespielt, heute je nach Ballhaus eher Rock, Jazz, Punk und Swing. Damals diente ein Ballhaus als pompöser Ort, an dem diverse Bälle stattgefunden haben. Durch die prunkvolle Bauweise und die besonderen Verzierungen gelten Ballhäuser heutzutage als historische Gebäude mit einer langen Tradition. Im 17. und 18. Jahrhundert unterschieden sich die großen Ballhäuser von den einfachen Tanzböden, die bei weitem nicht so luxuriös ausgestattet und außerdem wesentlich kleiner waren.
Ballhaus Naunynstrasse, ein beliebter Ort zum Tanzen
Auch das Parkett eines Theaters wurde damals oft als Ort für Bälle genutzt, wie im Ballhaus Naunynstrasse (http://www.ballhausnaunyn.de/). Ab dem 19. Jahrhundert wurden vermehrt Ballhäuser für Bürger erbaut, die durch Kaufen einer Eintrittskarte, die man auch für das Interface Festival benötigt, den Erhalt des Ballhauses unterstützen. Darüber hinaus sind in den Ballhäusern oftmals Gaststätten integriert, sodass auch mit Verpflegung Gewinn gemacht wurde. Die Menschen gingen früher hauptsächlich in die Ballhäuser, um Walzer, Tango und andere beliebte Paartänze zu tanzen und Freunde und Bekannte zu treffen.
Neben der unwahrscheinlich großen Tanzfläche gab es in Ballhäusern häufig auch Logenplätze, wo sich Zuschauer das Tanzspektakel in aller Ruhe ansehen konnten. Aufgrund der hohen Decken in solchen Ballhäusern ist die Beheizbarkeit und die Instandhaltung ziemlich schwierig gewesen, ähnlich wie beim Ballhaus Naunynstr. Da die meiste Musik live gespielt wurde, war eine besondere Akustik unumgänglich, zudem brauchten die Ballhäuser sehr gutes Parkett, um einwandfreies Tanzen garantieren zu können.
Auch heute noch werden Ballhäuser, wie das Ballhaus Naunynstraße, auf der ganzen Welt aufgrund ihrer prunkvollen Fassade und ihrer guten Klangeigenschaft für Konzerte großer Künstler und Orchester genutzt.







