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Hammerstein Ballroom

Der Hammerstein Ballroom in New York wurde im Jahre 1906 eröffnet und im Jahre 1997 renoviert. Für eine Theaterveranstaltung fasst die Räumlichkeit 2.500 Zuschauer, für Konzerte mit Stehplätzen kommen 3.900 Besucher in Frage – auch zu einem festlichen Dinner kann hier eingeladen werden. In diesem Fall kann eine Kapazität von 1.000 Gästen berücksichtigt werden.

By Alex Gaylon from USA (hammerstein ballroom) [CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia CommonsDer Hammerstein Ballroom ist ein zweistöckiger Ballraum mit 1.115 Quadratmetern Fläche. Er befindet sich innerhalb der Manhattan Center Studios, die Adresse lautet: 311 West 34th Street in Manhattan. Er ist bekannt für seine elegante Innendekoration und sein herausragendes akkustisches Design. Der Manhattan Center wurde im Jahre 1906 durch Oscar Hammerstein konzipiert in seiner Funktion des "Manhattan Opera House" – es sollte eine Alternative darstellen zu der vergleichsweise teuren "Metropolitan Opera".

Im Jahre 1910 zahlte die "Metropolitan Opera" einen Betrag in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar, damit man im "Manhattan Opera House" nun für einen Zeitraum von zehn Jahren keine Opern aufführen sollte. Durch diese Maßnahme konnte folglich der Hammerstein Ballroom seinen Ruf als Veranstaltungsort von Theaterstücken wie auch des Varieté etablieren.

Die wechselhafte Geschichte einer historischen Anlage

Mehrere Eigentümer der Anlage wechselten sich nun über die nächsten Jahrzehnte hinweg ab – das Theater wurde zwischenzeitlich in den heute bekannten Ballroom umgestaltet. In den 1930er Jahren diente das Gebäude der Vereinigung der Freimaurer für deren Zusammenkünfte, in den 1940er Jahren war dies die Zentrale einer Gewerkschaft. In den 1970er Jahren stand das Gebäude vorübergehend leer, bevor die "Sun Myung Moon´s Unification Church" es erwarb und bis heute innehat. Der Name "Hammerstein Ballroom" schließlich entstand im Rahmen der sorgfältig durchgeführten Renovierung im Jahre 1997 – die Decke wurde vollständig handbemalt. Nicht nur Konzerte (O.A.R, All Time Low, Korn), sondern auch Konferenzen, Kunstausstellungen und formelle Dinnerabende wurden seither des öfteren veranstaltet – genau in diesem Sinne ist die Lokalität auch weiterhin fest eingeplanter Veranstaltungsort.